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Riesengebirge

Sagenumwobenes Naturparadies

Das Riesengebirge an der Grenze zu Polen ist die höchste Berglandschaft Böhmens und ein wichtiges Wintersportgebiet. Auch im Sommer sind einige Sessellifte in Betrieb, so dass neben kulturellen Besichtigungen ohne große Anstrengung die Vielfalt der Landschaft, die herrlichen Ausblicke und einige Spaziergänge und kleine Wanderungen genossen werden können.

© craftsoft - Fotolia
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Für Sie reserviert:
Hotel Montana***, Spindlermühle:
Das 3-Sterne Hotel befindet sich im Herzen des Riesengebirges in Spindlermühle und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ihren Urlaub im Tschechischen Riesengebirge. In nur 5 Fahrminuten erreichen Sie das Zentrum von Spindlermühle. Genießen Sie vom Hotel aus den direkten Blick auf das bekannte Skiareal St. Peter. Die komfortabel eingerichteten Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Telefon und Sat.-TV ausgestattet. Hotelausstattung: Rezeption, Restaurant, Café, Bar, Wechselstube, Wellnessbereich mit Sauna und Massage, Garage und Konferenzraum.

Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise: Bequemer Haustürtransfer zu unserem Betriebshof und Anreise zu Ihrem Hotel. Unterwegs servieren wir Ihnen unser Sektfrühstück im Bus. Im Hotel werden Sie mit einem Begrüßungsgetränk willkommen geheißen. Nach dem Check-In nehmen Sie das Abendessen ein
2. Tag: Ausflug Harrachov und Umgebung: 
Nach dem Frühstück treffen Sie Ihre Reiseleitung an der Hotelrezeption. Heute besichtigen Sie Harrachov. Harrachov liegt im westlichen Teil des Riesengebirges, an der Grenze zum Isergebirge im Tal des Flusses Mumlava. Seine klimatischen Bedingungen, die durch den Abschluss der südlichen Seite mit dem Čertova hora (Teufelsberg) und die relative Offenheit aus der nördlichen Richtung vom Novosvětský-Pass beeinflusst werden, machen diesen Ort zu einem idealen Wintersport- und Erholungszentrum.
Heute Vormittag steht zunächst die Besichtigung der Glashütte inkl. Glas- und Skimuseum & Bierprobe in der Glaserbrauerei in Harrachov auf Ihrem Programm. Im Jahre 1712 ließ Graf Harrach die erste Glashütte errichten, seit diesem Jahr ist Harrachov bekannt für seine Glaserzeugnisse. Das sehenswerte Glasmuseum befindet sich im ehemaligen Herrenhaus im Ortsteil Neuwelt.
Am Nachmittag geht es weiter zum größten Wasserfall auf der tschechischen Seite des Riesengebirges. Vom zentralen Parkplatz am Ostrand von Harrachov nimmt der Spaziergang zum Mummelfall mit Baude etwas mehr als eine Viertelstunde in Anspruch. Alternativ bei schlechtem Wetter statten Sie am Nachmittag Vrchlabi einen Besuch ab. Die malerische Gebirgsstadt (deutsch Hohenelbe) befindet sich 450 Meter über dem Meeresspiegel und wird auch als das Tor zum Riesengebirge bezeichnet.
3. Tag: Schneekoppe & Natur pur: Treffen mit der ganztägigen Reiseleitung
und Ausflug nach Pec pod Snezkou, dem Talort der Schneekoppe. Sie fahren mit der Kabinenbahn zur Schneekoppe hinauf und können die reine Bergluft genießen. Die Schneekoppe ist mit 1602 m nicht nur der höchste Berg des Riesengebirges, sondern gleichzeitig auch der höchste Gipfel des Landes. Das Klima auf der Schneekoppe ist mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 0,1°C ähnlich rau wie in Island. Für diejenigen, die gerne aktiv unterwegs sind, bietet sich die Möglichkeit zu einem 2,5 km Kammspaziergang bis zur höchstgelegensten Brauerei Tschechiens.
4. Tag: Brunau & Adersbach: Heute unternehmen Sie einen Tagesausflug nach Broumov/ Braunau. In dem hiesigen Benediktiner-Kloster wird die Kopie des Turiner Grabtuchs aus dem Jahr 1651 aufbewahrt. Aus dem Begleitungsschein erfahren wir, dass das Grabtuch von dem Turiner Erzbischof Cesare Bergiria dem Abt, dem späteren Prager Erzbischof, Mikulas Sobek geschenkt wurde. Und dieser hat die Kopie wiederum dem Kloster überreicht. In dem Authentizitäts-Schreiben ist ausführlich beschrieben, wie die Kopie während einer feierlichen Zeremonie das Original berührte. Die Kopie / 4,36 m x 1,1 m / gleicht der Form nach dem Original. Auch die Abbildung der Figur als eines Ganzkörper-Bildnisses mit ca. 180 cm Höhe entspricht dem ursprünglichen Tuch. TURINER GRABTUCH gehört seit seinem Auftauchen im 14. Jh. zu den geheimnisvollsten Gegenständen und Reliquien des Christentums. Theologen und Historiker führen Debatten, ob das Original ein echtes Grabtuch aus Christus-Zeit ist oder nicht. Für viele Gläubige ist es ein Beweis, dass Jesus von Nazareth nach der Kreuzigung begraben wurde. Jedenfalls stammen z.B. die Münzen von den Augen oder die gefundenen Pflanzenreste im Grabtuch sicherlich aus dieser Zeit. Und die Frage, ob es sich tatsächlich um das Christus-Grabtuch handelt, bleibt nach wie vor offen.
Nach Besichtigung des Klosters fahren wir in die Adršpach /Aderbacher Felsenstadt, eine Natur-Rarität. Diese Gegend blieb bis zum 18. Jh. als bizarre Landschaft voll von Felsengewirr und undurchlässigen Wäldern von der Menschenhand unberührt. Erst mit dem Entstehen der bürgerlichen Touristik haben die Leute die Schönheit dieser Böhmenecke entdeckt. Uns erwartet eine anspruchslose Wanderung durch die bis 70 m hohe Sandsteine, die dank ihrer Form treffliche Namen tragen (z.B. Bürgermeister und Bürgermeisterin, Liebespaar usw.). Im Jahr 1770 besuchte diesen Ort auch J.W. Goethe, seine Gedenktafel befindet sich in der Nähe des Wasserfalls unten am See. Später fahren wir zum Hotel. Dort erwartet Sie Ihr gemeinsames Abendessen. Ein geselliger Tanzabend sorgt schließlich für den idealen Tagesabschluss.
5. Tag: Heimreise: Nach dem Frühstück treten Sie mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an.